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Kinderrechtsorganisationen fordern gerechte Klimapolitik

Der Klimawandel trifft heutige Kinder und künftige Generationen besonders stark. Kinderrechtsorganisationen verlangen daher eine andere Klimapolitik. Was sie von der Bundesregierung zur Weltklimakonferenz erwarten.

Das Wohl von Kindern gehört aus Sicht von Kinderrechtsorganisationen ins Zentrum der Klimapolitik. Dafür müsse sich die Bundesregierung auf der 30. Weltklimakonferenz im brasilianischen Belem einsetzen, heißt es in einem am Dienstag veröffentlichten Positionspapier. Der Klimawandel betreffe heutige Kinder und kommende Generationen besonders stark. Die Konferenz ist vom 10. bis zum 21. November geplant.

Die Organisationen fordern etwa, dass nationale Klimaschutzpläne und Anpassungsstrategien an den Klimawandel an den Interessen von Kindern und Jugendlichen ausgerichtet werden müssten. Zudem sollten junge Menschen an Entscheidungen in der Klimapolitik beteiligt werden. Klimabedingte Verluste und Schäden für Kinder und Jugendliche seien zu kompensieren. Außerdem müssten Kinderrechte bei klimabedingter Migration berücksichtigt werden.

Zu den hinter den Forderungen stehenden Organisationen gehören unter anderen Unicef Deutschland, die Kindernothilfe, Terre des Hommes, die SOS-Kinderdörfer, das Netzwerk Kinderrechte und The Duke of Edinburgh’s International Award – Germany.