Kindernothilfe: Schulkinder in der Ukraine brauchen Unterstützung

Die Kindernothilfe ruft anlässlich des vierten Jahrestages der russischen Invasion auf die Ukraine dazu auf, Kinder und Bildung konsequent in den Mittelpunkt humanitärer und entwicklungspolitischer Unterstützung zu stellen. „Die Zerstörung von Schulen ist Teil einer Strategie, die - wie die Angriffe auf die Energie- und Wärmeversorgung bei extremen Minustemperaturen - Kinder und Familien besonders hart treffen“, sagte Carsten Montag, Programmvorstand der Kindernothilfe, am Donnerstag in Duisburg. Solche Angriffe auf die zivile Infrastruktur seien „völkerrechtlich verboten und zutiefst unmenschlich“.

Hunderttausende ukrainische Kinder in den Frontregionen lernten weiterhin im Distanzunterricht, erklärte die Kindernothilfe. Eine ganze Generation habe Schule bislang „nur eingeschränkt erlebt“. Mit Unterstützung der Kindernothilfe seien neue Lernorte entstanden: Unter anderem wurden Schutzräume in Bildungseinrichtungen in der Region Charkiw und in der Region Sumy geschaffen. Seit Beginn des russischen Angriffs im Februar 2022 habe die Kindernothilfe mehr als 20.000 Kinder und Jugendliche über lokale Partnerorganisationen in der Ukraine, in Rumänien und der Republik Moldau unterstützt, hieß es.

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