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Jugendring will mehr Chancengerechtigkeit für Jugendliche

Der Bayerische Jugendring (BJR) appelliert zur Bundestagswahl an die Bundespolitik, die Lebensbedingungen junger Menschen zu verbessern und ihre Position in der Gesellschaft zu stärken. In einer Mitteilung am Freitag fordert der BJR vergünstigte Tickets im öffentlichen Nahverkehr für alle jungen Menschen in Schulen, Ausbildung, Studium und in berufsvorbereitenden Maßnahmen. Ein niederschwelliger Zugang zu Bildung und Ausbildung sei ein essenzieller Beitrag zur Chancengerechtigkeit, sagte BJR-Präsident Philipp Seitz.

Jugendleiterinnen und Jugendleiter, die eine „Jugendleiter:innen-Card“ besitzen, sollten den ÖPNV kostenlos nutzen können. „Wir müssen ehrenamtliches Engagement noch stärker wertschätzen und unterstützen, wenn wir unsere Demokratie stärken wollen“, sagte Seitz. Verbesserungsbedarf gebe es auch bei Freiwilligendiensten. Ein freiwilliges soziales oder ein freiwilliges ökologisches Jahr (FSJ und FÖJ) könnten sich Jugendliche aus einkommensschwächeren Familien oft nicht leisten. Deswegen müssten Freiwillige einen besseren Zugang zum Wohngeld bekommen, den Nah- und Fernverkehr kostenlos nutzen können oder Taschengeld bekommen, das an den BAföG-Höchstsatz angelehnt sei.

Der BJR koordiniert wieder eine U18-Bundestagswahl in Bayern für alle, die am 23. Februar nicht wählen dürfen, weil sie noch nicht 18 sind. Sie findet vom 7. bis 14. Februar statt. (00/0359/31.01.2025)