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JIM-Studie 2025: Nutzung von KI gehört zum Alltag von Jugendlichen

Das Thema Künstliche Intelligenz (KI) ist laut der JIM-Studie 2025 im Alltag von Jugendlichen angekommen und ein wichtiges Mittel zur Beschaffung von Informationen geworden. „Es stellt sich nicht mehr die Frage, ob Jugendliche KI einsetzen, sondern wie häufig, in welcher Form und wofür“, heißt es in der Studie, die am Freitag vorgestellt wurde. „JIM“ steht für Jugend, Information, Medien. Für die repräsentative Studie wurden vom 2. Juni bis 12. Juli 2025 insgesamt 1.200 Jugendliche im Alter von 12 bis 19 Jahren in Deutschland telefonisch und online befragt.

ChatGPT ist demnach die mit Abstand wichtigste KI-Anwendung unter den Zwölf- bis 19-Jährigen: 84 Prozent haben es bereits verwendet – ein Plus von 27 Prozentpunkten gegenüber 2024. Inzwischen arbeitet die Hälfte der Jugendlichen mindestens mehrmals pro Woche mit ChatGPT. Mit deutlichem Abstand folgen die KI-Tools Google Gemini und Meta AI auf den Plätzen zwei und drei – jeweils rund ein Drittel greift zumindest selten darauf zurück.

Die Studienreihe JIM wird vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest (MPFS) seit 1998 jährlich in Zusammenarbeit mit dem Südwestrundfunk (SWR) erstellt. Der MPFS ist eine Kooperation der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg und der Medienanstalt Rheinland-Pfalz in Ludwigshafen.