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Internationaler Spectrum-Fotopreis geht an Frida Orupabo

Die norwegisch-nigerianische Künstlerin und Soziologin Frida Orupabo wird mit dem Internationalen Spectrum-Fotopreis der Stiftung Niedersachsen gewürdigt. Sie erhalte die mit 15.000 Euro dotierte Auszeichnung am 4. April 2025 im Rahmen der Eröffnung einer ihr gewidmeten Einzelausstellung im hannoverschen Sprengel Museum, teilte die Stiftung am Freitag mit.

Orupabo werde ausgezeichnet „für ihre beeindruckenden fotografischen Collagen, in denen sie in besonderer Weise Fragen von Identität, Rasse, Geschlecht und der sexualisierten Ausbeutung und Objektivierung schwarzer Körper nachgeht“, heißt es in der Begründung der Jury. Die 1986 geborene Künstlerin erschaffe durch künstlerische Manipulation neue Narrative und emanzipiere ihre vornehmlich weiblichen Figuren. Frida Orupabo nehme in der Fotografie der Gegenwart eine „sehr besondere Rolle“ ein.

Der Spectrum-Fotopreis wird alle zwei Jahre von der Stiftung Niedersachsen an herausragende zeitgenössische Fotokünstlerinnen und -künstler vergeben. Zu den bisher Ausgezeichneten zählen Rineke Dijkstra, Boris Mikhailov, Helen Levitt, Martha Rosler, Sophie Calle, John Baldessari und Thomas Struth.