Gute Nachricht - mit Haken: In NRW starben im Zehnjahresvergleich weniger Menschen an HIV. Allerdings sank das Sterbealter der Erkrankten seit 2021.
In Nordrhein-Westfalen sterben immer weniger Menschen an den Folgen einer HIV-Infektion. Im vergangenen Jahr erlagen 70 Menschen den Folgen der Krankheit, wie das Statistische Landesamt am Freitag in Düsseldorf mitteilte. Das waren 51 weniger als 2014, was einem Rückgang von gut 42 Prozent entspricht. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Todesfälle jedoch leicht um drei Fälle (plus 4,5 Prozent). Fast 80 Prozent der Gestorbenen waren den Angaben zufolge Männer.
Das durchschnittliche Sterbealter nach einer Infektion lag laut Landesamt 2024 bei 57,1 Jahren. 2021 lag es noch bei 60 Jahren.