Am Welttag der Suizidprävention rufen Fachleute dazu auf, bei mutmaßlich gefährdeten Menschen genau hinzuschauen und Signale ernstzunehmen. Man solle den Mut haben, in solchen Fällen die betroffene Person anzusprechen, sagte Ingrid Israel, Psychotherapeutin am Krisenzentrum Dortmund, im ARD-Morgenmagazin. Auch wenn man sich erst hilflos fühle, solle man mit Unterstützung am Ball bleiben und sich nicht scheuen, eine Person zu begleiten. Bundesweit gibt es jährlich rund 10.000 Suizide.
Auch Nora Klar, Beraterin in der Ehe-, Familien- und Lebensberatung in Wuppertal, ruft zum Hinschauen auf. "Man erkennt nicht immer, ob Menschen mit dem Gedanken spielen, sich umzubringen. Deswegen ist es wichtig, achtsam zu sein und zum Beispiel auf Warnsignale zu achten", sagte sie dem kirchlichen Kölner Internetportal domradio.de.
