Himmlisches Theater im Kloster Neuzelle öffnet wieder – neue Szenen

Neues im "Himmlischen Theater": Nach umfangreichem Umbau sind ab dem ersten Adventswochenende zwei neue Passionsszenen zu sehen. Die Darstellungen gelten als europaweit einzigartig.

Das Museum "Himmlisches Theater" im brandenburgischen Kloster Neuzelle öffnet nach einmonatiger Schließzeit wieder seine Tore - mit neuen Darstellungen. Ab Samstag sind im europaweit einzigartigen barocken Kulissentheater zur Passion Jesu neu die Szene "Ecce Homo - Siehe, ein Mensch" im Bühnenbild "Palasthof" sowie die Szene "Kleiderberaubung" im neu aufgestellten Bühnenbild "Kalvarienberg" zu sehen, wie das Museum ankündigte.

Die Neuzeller Passionsdarstellungen gelten nach Größe, Umfang und künstlerischer Qualität als einmalig in Europa. Sie zeigen den Leidensweg Jesu, vom "Gebet am Ölberg" bis hin zu seiner "Auferstehung". Seit 2015 können jeweils zwei der insgesamt 15 Szenen im eigens dafür gebauten Museum "Himmlisches Theater" im Kloster Neuzeller gezeigt werden.

Erhalten sind insgesamt fünf Bühnenbilder, denen die Szenen zugeordnet werden. Der böhmische Maler Joseph Felix Seyfried (1709-1773) schuf das Werk um 1750. Bis ins 19. Jahrhundert wurden die Szenen während der Kar- und Ostertage in der Klosterkirche abwechselnd aufgestellt. Danach waren sie provisorisch eingelagert.

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