Im Jahr 2025 hat das kirchliche Gustav-Adolf-Werk (GAW) insgesamt 19 Hilfstransporte in die Ukraine organisiert. Weitere 14 Transporte mit Hilfsgütern seien an kirchliche und diakonische Einrichtungen in Slowenien, Polen, Serbien, Georgien und der Slowakei gegangen, teilte das GAW am Dienstag in Sachsenheim (Kreis Ludwigsburg) mit. Dafür hat ein Helferteam unter Leitung des früheren GAW-Geschäftsführers Ulrich Hirsch in ganz Süddeutschland Materialspenden gesammelt, abgeholt und verladen. 476 Mitarbeiter engagierten sich in mehr als 5.905 Arbeitsstunden.
Insgesamt waren 25 Lastwagen mit je 40 Tonnen und fünf große Sprinter auf der Strecke. Die Hilfsgüter reichten von Windeln bis zu Kühlschränken, Pflegebetten, Fahrzeugen, Holzöfen und Schul- und Büromöbeln. Insgesamt wurden 863 Fahrräder gesammelt. Die Verteilung in der Ukraine wurde von Pfarrer Péter Szeghljánik und örtlichen Partnerkirchen organisiert. Ziel waren die Regionen um Odessa, Charkiv, Kiev, Cernowitz, Sumij und Chmelnitzky, Vinnytsa, Dnipro, Tschernihiv, Mikolajev und Lwiw sowie Dörfer in Transkarpatien.
Der Gesamtwert der Transporte beträgt laut GAW über 1,42 Millionen Euro. Die Kosten für Transport und Organisation von knapp 159.000 Euro übernahmen Spender, die württembergische Landeskirche und die Organisation „Hoffnung für Osteuropa“ des Diakonischen Werks. (0021/07.01.2026)