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Ukraine: Immer mehr Zivilisten mit schweren Verletzungen

Amputationen, Verlust des Hörens und Sehens: Eine Hilfsorganisation berichtet, welche schwerwiegenden Folgen vier Jahre Krieg in der Ukraine haben.

Handicap International berichtet über die dramatische Lage vieler Kriegsopfer in der Ukraine
Handicap International berichtet über die dramatische Lage vieler Kriegsopfer in der UkraineImago / Andreas Stroh

Rund vier Jahre nach dem Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine nimmt die Zahl schwer verletzter Zivilisten nach Angaben von Helfern zu. Dazu gehörten Verbrennungen und Amputationen, erklärte Handicap International (HI) in München. Daher sei der Bedarf an Fachkräften und Hilfsmitteln groß. Immer mehr Menschen bräuchten Physiotherapie, Prothesen und psychologische Unterstützung.

Ukraine: Organisation warnt vor wachsender humanitärer Not

Die Organisation verweist auf Schätzungen, wonach rund 300.000 Menschen Kriegsverletzungen erlitten haben. Einige davon führten den Angaben zufolge zu Amputationen, Hör- und Sehverlust. Vor dem Krieg hätten in der Ukraine etwa 2,7 Millionen Menschen mit Behinderungen gelebt. “Menschen mit Behinderungen sind überproportional von Gewalt und Tod betroffen und haben Schwierigkeiten, Zugang zu grundlegender Versorgung und Hilfsmaßnahmen zu erhalten”, betonte HI.