Der Hausärztinnen- und Hausärzteverband spricht sich für eine Entkrimininalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen aus. Die Bundesvorsitzenden des Verbands, Nicola Buhlinger-Göpfarth und Markus Beier, begrüßen einen entsprechenden Vorstoß des Deutschen Ärztetags.
Der Status quo sei längst nicht mehr tragbar, weder für betroffene Frauen noch für Ärztinnen und Ärzte, erklärte der Verband. Durch die Kriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen entstehe eine rechtliche Grauzone, die die medizinische Versorgung unnötig erschwere. Eine Entkriminalisierung würde dazu beitragen, dass mehr Ärztinnen und Ärzte diese medizinische Leistung anböten und so eine flächendeckende Versorgung für Patientinnen langfristig sichergestellt werden könne.
