Artikel teilen:

Hannah Arendt: Literatur, Forschung, Film und Preis

Hannah Arendt (1906-1975) hat keine autobiografischen Schriften verfasst. Eine Einführung in Leben und Werk der politischen Theoretikerin und Publizistin stellt der Reclam-Band „Hannah Arendt“ von Annette Vowinckel dar. Von Thomas Meyer liegt der in der Reihe C.H. Beck Wissen erschienene Band „Hannah Arendt. Die Denkerin des 20. Jahrhunderts“ vor. Die Regisseurin Margarethe von Trotta hat den Film „Hannah Arendt“ (2012) gedreht, in dessen Mittelpunkt der Eichmann-Prozess in Jerusalem steht. Die Hauptrolle spielt Barbara Sukowa.

Dem wissenschaftlichen Erbe Arendts widmet sich die 1999 gegründete Forschungsstelle Hannah-Arendt-Zentrum an der Carl-von Ossietzky-Universität Oldenburg. Dort ist auch das Hannah-Arendt-Archiv angesiedelt. Das Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung an der TU Dresden befasst sich seit 1993 mit der Erforschung der Diktaturerfahrung in Ostdeutschland. In der Tradition der Denkerin steht der jährlich verliehene Bremer Hannah-Arendt-Preis für politisches Denken des gleichnamigen Vereins. Das Preisgeld von 10.000 Euro wird von der Heinrich-Böll-Stiftung und der Stadt Bremen gestiftet.