Im Hamburger Museum der Arbeit wird am 16. November (19 Uhr) die Ausstellung „Man & Mining“ eröffnet. Anhand von Kunstinstallationen, Fotos und Videoarbeiten werden bis zum 1. Mai 2024 die Bedingungen des gegenwärtigen Ressourcenabbaus im Globalen Süden und ihre Folgen für die Menschen gezeigt, wie das Museum am Montag mitteilte. Damit soll auch eine kritische Diskussion über das Konsumverhalten des Globalen Nordens angestoßen werden, hieß es. Die Schau entstand in Kooperation mit dem Weltkulturerbe Völkinger Hütte und in Zusammenarbeit mit der Körber-Stiftung.
Gezeigt werden unter anderem Werke von Danny Franzreb, Pieter Hugo, Lu Guang, Andrea Mancini, Sebastião Salgado und dem Künstlerkollektiv „Unknown Fields“. In einem interaktiven Bereich der Ausstellung geht es um Fragen des persönlichen Konsums. Besucherinnen und Besucher können über einen digitalen Idee-O-Meter Ideen für einen nachhaltigen Umgang mit Rohstoffen vergleichen und darüber abstimmen.
Laut Museum führt der aktuelle Abbau von mineralischen Rohstoffen im Globalen Süden zu immer größeren ökologischen, ökonomischen, politischen und sozialen Problemen. Vor allem nicht nachhaltige Abbaupraktiken von Erz und Kohle, Gold, Silber, Mangan oder Seltener Erden für elektronische Produkte hätten massive Belastungen zur Folge, die heutige und zukünftige Generationen vor enorme Herausforderungen stellen würden, hieß es.