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Hamburg: Buchpreis für Carsten Gensings “Morgen wird nicht gedruckt”

Für sein zum 75. Gründungsjubiläum der „Hamburger Morgenpost“ geschriebenes Buch „Morgen wird nicht gedruckt. Papier ist alle“ ist der Journalist und Autor Carsten Gensing mit dem Buchpreis „HamburgLesen“ der Hamburger Staats- und Universitätsbibliothek (Stabi) ausgezeichnet worden. Der ehemalige Lokalchef der „Mopo“ nahm die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung am Freitag Abend im Lichthof der Stabi entgegen, wie diese mitteilte. Gensings Werk setzte sich gegen sechs weitere Titel auf der Shortlist und insgesamt rund 300 Mitbewerber durch.

Mit dem Buch sei Gensing „ein unkonventionelles Porträt gelungen“, das die Hamburger Boulevardzeitung „nicht auf ein Podest hebt, sondern sie als das zeigt, was sie ist: eine Zeitung mit Geschichte, mit Menschen, mit Höhen und Tiefen“, sagte Jury-Mitglied und Laudator Alexander Extra. „Das macht das Buch glaubwürdig, unterhaltsam und lesenswert – gerade weil es nicht den üblichen Jubiläumston anschlägt.“

Seit 2013 wird mit „HamburgLesen“ jährlich ein Titel ausgezeichnet, der sich in herausragender Weise mit dem Thema Hamburg befasst.