Der Verdacht, dass der Brand in Deutschlands größter Holzkirche in Clausthal-Zellerfeld vorsätzlich gelegt wurde, hat sich bestätigt. Ein Sachverständigen-Gutachten habe ergeben, dass es sich um Brandstiftung durch „Einbringen einer externen Zündquelle“ gehandelt habe, teilte die Staatsanwaltschaft Braunschweig mit. Die Schadenshöhe ist weiterhin unklar.
Bei dem Feuer in der historischen Marktkirche mit mehr als 2.000 Sitzplätzen waren in der Nacht zum 20. Juli die Fassade und der Dachstuhl beschädigt worden. Noch am Tag nach dem Brand gab es nach Angaben der Staatsanwaltschaft eine vorläufige Festnahme. Mangels eines dringenden Tatverdachts sei jedoch kein Haftbefehl beantragt worden. Die verdächtige Person wurde wieder entlassen. Weitere Auskünfte erteilte die Staatsanwaltschaft mit Verweis auf laufende Ermittlungen am Dienstag nicht.
