Artikel teilen:

Großes Interesse an Dokumentation Obersalzberg

Einen Monat nach der Eröffnung haben bereits 40.000 Menschen die Dauerausstellung „Idyll und Verbrechen“ am Lern- und Erinnerungsort Obersalzberg besucht. Einen neuen Besucherrekord konnte die Dokumentation Obersalzberg bereits am ersten Öffnungstag verzeichnen, teilte diese am Mittwoch mit: Mehr als 2.000 Besucherinnen und Besucher schauten sich die neue Ausstellung an. „Wir freuen uns sehr, dass die Leute die Ausstellung so positiv aufnehmen und großes Interesse an diesem Ort und seiner Geschichte haben“, sagte Sven Keller, Leiter der Dokumentation Obersalzberg, laut Mitteilung.

Im Mittelpunkt steht der historische Ort. In fünf Kapiteln und anhand von rund 350 Objekten, Dokumenten, Fotografien und multimedialen Elementen setzt sich die Ausstellung mit dem scheinbaren Gegensatz zwischen idyllischer Berglandschaft einerseits und den Schrecken der NS-Herrschaft andererseits auseinander und erzählt vom Schicksal der Opfer. Am Obersalzberg verbrachte Adolf Hitler zwischen 1933 und 1945 fast ein Viertel seiner Amtszeit. In seinem Berghof entschied der Diktator im Kreis enger Vertrauter über Verfolgung, Krieg und Völkermord.

Ab 6. November gelten in der Dokumentation Obersalzberg die Winteröffnungszeiten. Dann hat die Ausstellung Dienstag bis Sonntag von 10 bis 15 Uhr geöffnet. Montags bleibt die Ausstellung geschlossen, genauso wie am 16. November. (00/3579/01.11.2023)