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Grenzüberschreitendes Verhalten in Kindertagesstätte

In einer Kindertagesstätte in der Trägerschaft des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Hildesheimer Land-Alfeld ist es zu grenzüberschreitendem Verhalten unter Kita-Kindern gekommen. Die Leitung der Kindertagesstätte und der Träger haben über die Vorfälle das Regionale Landesamt für Schule und Bildung informiert, wie die hannoversche Landeskirche am Montag mitteilte. Ebenso sei eine externe Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt hinzugezogen worden. Die Eltern der betroffenen Kinder seien über Hilfsangebote informiert worden und die Kita-Leitung habe Maßnahmen ergriffen, um eine Wiederholung der grenzüberschreitenden Handlungen zu verhindern.

Weiter haben die Leitung der Kindertagesstätte und der Träger die Eltern schriftlich, in Einzelgesprächen und auf einem Elternabend über die Vorgänge informiert und die Aufarbeitungsschritte erläutert. Die Leitung der Kindertagesstätte arbeite daran, ihr Gewaltschutzkonzept im Blick auf die örtliche Situation nachzubessern, um künftig solche Handlungen so weit wie möglich auszuschließen, hieß es

Die Kindertagesstätte habe Vorgaben und Empfehlungen, die das Landesamt und die externe Beratungsstelle gegeben haben, umgesetzt. Die Leitung sei weiterhin mit den Eltern in regelmäßigen Gesprächen, um die Begleitung sicherzustellen. Die Ursachenanalyse ist den Angaben der LAndeskirche zufolge weitestgehend abgeschlossen. Am Ende des Prozesses werde eine externe unabhängige Stelle die Intervention und die Aufarbeitung auswerten.