Göttinger Uni-Bibliothek führt durch ihre Sammlungen

Die Göttinger Staats- und Universitätsbibliothek (SUB) bietet im Winter mehrere Führungen durch ihre sonst nicht öffentlich zugänglichen Sammlungen an. Die kostenfreien Rundgänge ermöglichten einen exklusiven Einblick in die historischen Bestände der Bibliothek, heißt es in einer Mitteilung.

Zum Auftakt gibt es an diesem Donnerstag (27. November) unter dem Titel „Apollo und die Professoren“ eine Führung durch die Skulpturenschmucksammlung der Paulinerkirche. Die 1304 errichtete ehemalige Klosterkirche dient heute als Teil des Historischen Gebäudes der SUB. „Studenten und Gespenster“ lautet das Thema einer Führung am 18. Dezember, die Teilnehmer können dabei Akten des früheren Göttinger Universitätsgerichts einsehen.

Prozessakten aus den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen werden bei der Führung „Dokumentierte Grausamkeit“ am 22. Januar präsentiert. Zum Abschluss lädt die Bibliothek am 5. Februar zu der Führung „Es sind davon nur drey Exemplare in Europa…“ ein. Dabei geht es den Angaben zufolge um die „bewegte Geschichte einer indischen Bibelhandschrift aus dem 18. Jahrhundert“:

Die 1734 gegründete SUB ist die zentrale Bibliothek der Universität Göttingen und der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen. Mit einem Bestand von etwa zehn Millionen Medieneinheiten ist sie eine der größten wissenschaftlichen Bibliotheken Deutschlands. Das wohl bekanntestes Werk ist eine von vier vollständig erhaltenen Gutenberg-Bibeln, die zum Weltdokumentenerbe der Unesco zählt.

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