Die Oper „Deidamia“ und das Oratorium „Messiah“ stehen im Mittelpunkt der Internationalen Händel-Festspiele Göttingen 2026. Das Festival findet vom 14. bis 25. Mai statt, wie die Festspiele-Gesellschaft am Mittwoch mitteilte. Für ausgewählte Veranstaltungen beginnt der vorgezogene Vorverkauf bereits an diesem Freitag (28. November).
„Deidamia“ feiert am 15. Mai Premiere. Sie ist die zuletzt geschriebene Oper des Komponisten Georg Friedrich Händel und spielt im mythologischen Griechenland. Die Inszenierung für die Göttinger Händel-Festspiele ist eine Koproduktion mit der irischen Wexford Festival Opera.
Bereits ab Februar stimmen Konzerte, eine Theaterperformance und eine Vortragsreihe auf die Festspieltage ein. Unter anderem interpretiert die russische Sopranistin Julia Lezhneva am 25. April in der Aula der Göttinger Universität den Angaben zufolge „intime, tief bewegende italienische Arien aus der Geburtszeit der Oper“.
Die Göttinger Händel-Festspiele gibt es seit 1920. Sie gelten als das weltweit älteste Barock-Festival. Üblicherweise läuft es zwischen Himmelfahrt und Pfingsten. Der deutsch-britische Komponist Händel lebte von 1689 bis 1759. Sein Werk umfasst 42 Opern und 25 Oratorien.