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Gespendete Gehhilfen mobilisieren Menschen in der Ukraine

Beim 26. Hilfstransport des Württembergischen Gustav-Adolf-Werkes (GAW) in die Ukraine wurden auch knapp 20 neuwertige Pflegebetten, Gehhilfen, Rollatoren und Armstützen in den 40-Tonner geladen. Beim Verladen in Göppingen wurde GAW-Projektleiter Ulrich Hirsch von zwölf Ehrenamtlichen unterstützt, teilte das GAW am Montag in Stuttgart mit. Die meisten Pflegebetten und Gehhilfen stammen aus der Großspende eines Sanitätshauses.

Zu den weiteren Hilfsgütern zählen Kartons mit Bettwäsche, etwa 8.000 „Flügelhemden“ für Kranke, 25 Garnituren Klapptische mit Stühlen der Stadt Sachsenheim (Kreis Ludwigsburg) und sechs schwere Kaminöfen. Eine Firma aus Bietigheim hatte über 800 Paare neue Schuhe im Wert von über 80.000 Euro gespendet.

Mit rund 100 gespendeten Fahrrädern stieg die Zahl der mit den Hilfstransporten in die Ukraine gebrachten Fahrrädern auf insgesamt 3.500. Trotzdem, so der GAW-Partner Péter Szeghljanik aus Transkarpatien, seien Fahrräder auch weiterhin sehr willkommen. Auch gebrauchte Gehhilfen werden vom GAW weiterhin gesammelt. Eine erste Sammelbox wurde beim Bauernhof Martin Weiberle in Hohenhaslach (Kreis Ludwigsburg) aufgestellt, weitere sollen in den nächsten Wochen folgen. (2934/17.11.2025)