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German Pop Art 2026 in Oberhausen

In der Ludwiggalerie Schloss Oberhausen geht es im kommenden Jahr um deutsche Pop Art. Aus der Sammlung Heinz Beck sind vom 25. Januar bis 3. Mai unter anderem Arbeiten der 1960 und 70er Jahre zu sehen, wie das Museum am Montag ankündigte. Unter der Überschrift „German Pop Art – Zwischen Provokation und Mainstream“ werden die Werke der Sammlung Heinz Beck um rund 50 Exponate aus der museumseigenen Sammlung ergänzt. Darunter sind etwa Werke von Mary Bauermeister, Konrad Klapheck, Maina-Miriam Munsky, Sigmar Polke und Wolf Vostell.

Die vor allem im englischsprachigen Raum ausgeprägte Pop Art habe auch in Deutschland starke künstlerische Positionen gefunden, erklärte das Museum. Hierzulande seien Alltags- und Konsummotive Gegenstand von Druckgrafiken und sogenannten Multiples – Serien identischer Kunstobjekte in begrenzter Auflage – gewesen. Kennzeichnend seien eine provokative Haltung sowie Kritik am politischen Zeitgeist.

Themen wie das deutsche Wirtschaftswunder, die kritische Auseinandersetzung mit dem American Way of Life, dem Vietnamkrieg oder der kollektiven Verdrängung der jüngsten deutschen Geschichte sowie anti-museale Haltungen seien in mehr als 180 Grafiken, Skulpturen und anderen Exponaten neu zu entdecken, hieß es. Begleitend dazu lasse ein Soundwalk mit der Musik jener Jahre das Zeitgefühl lebendig werden.