Die diakonische Schwestern- und Bruderschaft des Sophienhauses Weimar feiert am Sonntag ihr 150-jähriges Bestehen. Zum Festgottesdienst in der Herderkirche von Weimar werden zahlreiche Schwestern und Brüder der Gemeinschaft erwartet, wie die Diakoniestiftung Weimar Bad Lobenstein am Donnerstag mitteilte. Im Rahmen des Gottesdienstes sollen auch zwei neue Schwestern eingesegnet werden.
Gestiftet wurde die damalige Schwesternschaft am 21. November 1875 von der Großherzogin Sophie von Sachsen-Weimar-Eisenach zur Versorgung ihres Großherzogtums mit Krankenpflegerinnen. Zu den Feierlichkeiten am Wochenende werden unter anderem Prinz Michael von Sachsen-Weimar-Eisenach und Weimars Oberbürgermeister Peter Kleine (parteilos) erwartet.
Aktuell gehören den Angaben zufolge 61 Schwestern und Brüder in ganz Deutschland zu der Gemeinschaft, die sich im diakonischen Bereich engagieren. Die Schwestern- und Bruderschaft stehe auch für die Wurzeln des heutigen Sophien- und Hufeland-Klinikums in Weimar und der dortigen Evangelischen Pflegeschule. Schulleiterin Rosmarie Grunert ist zugleich Oberin der Schwestern- und Bruderschaft. Die Schwestern- und Bruderschaft des Sophienhauses ist heute eng mit der Diakoniestiftung Weimar Bad Lobenstein verbunden, hieß es weiter.