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Fusion der Kirchenkreise Arnsberg und Soest vorbereitet

MESCHEDE – Die Fusion der Evangelischen Kirchenkreise Arnsberg und Soest nimmt Gestalt an. Die 150 Delegierten beider Kreissynoden wählten Dieter Tometten, den derzeitigen Soester Superintendenten, zum ersten Superintendenten des neuen Kirchenkreises. Zu seinem Vertreter bestimmten sie Pfarrer Christian Klein aus Wickede. Außerdem wählten sie  neun Synodalälteste und ihre Vertreter für den Kreissynodalvorstand und besetzten die beratenden und ständigen Ausschüsse. In einer 10-stündigen Sitzung in Meschede wurden die strukturellen und personellen Beschlüsse gefasst, die notwendig sind, um am 1. Januar 2019 den neuen Evangelischen Kirchenkreis Soest-Arnsberg zu gründen.
Die Neugründung eines großen Kirchenkreises war nach Angaben aus Arnsber und Soest nötig, um kirchliche Arbeit im Sauerland, in der Börde und an der Lippe besser zu ermöglichen. Finanziell würden alle Gemeinden gestärkt, da Anteile der Kirchensteuereinnahmen nicht weiter in Rücklagen gesammelt werden müssten, sondern in die Arbeit investiert werden könnten, hieß es.
Der neue Kirchenkreis Soest-Arnsberg wird in acht Regionen unterteilt sein. Auf Kirchenkreisebene sollen drei neue Pfarrstellen im Bereich Seelsorge, Notfallseelsorge und Seelsorge im Alter geschaffen werden. In den drei ländlichen Regionen werden 2,25 regionale Pfarrstellen eingerichtet. Ein zusätzlicher Jugendmitarbeiter soll angestellt werden, und die Kontakte zwischen den Jugendkirchen in Soest, Lippstadt und Werl-Ense auf der einen sowie zu den anderen Gemeinden auf der anderen Seite sollen ausgebaut werden.
Der Kirchenkreis besteht aus elf Arnsberger und 20 Soester Gemeinden. 40 000 Arnsberger und 60 000 Soester bilden jetzt einen der großen Kirchenkreise in der Evangelischen Kirche von Westfalen. Der neue Kirchenkreis Soest-Arnsberg wird dann der flächengrößte in der Landeskirche sein. kop