Französische Polizei durchsucht Pariser Geschäftsräume von X

Immer wieder gerät die Onlineplattform X in Konflikt mit nationalen Gesetzen. Nun durchsuchte die französische Polizei die Geschäftsräume des Unternehmens und lud Elon Musk zur Vernehmung nach Paris.

In den Pariser Geschäftsräumen der Onlineplattform X hat eine Razzia stattgefunden. Wie die französische Staatsanwaltschaft in einer Pressemitteilung bekanntgab, durchsuchten Polizeikräfte das Büro der Plattform in Paris. Anlass der Razzia seien Ermittlungen gegen die Plattform unter anderem wegen der Verbreitung von kinderpornografischem Material, Verletzung von Persönlichkeitsrechten durch Deepfakes mit sexuellem Charakter und Holocaust-Leugnung.

Frankreich ermittelt bereits seit über einem Jahr gegen X - seit dem Sommer vergangenen Jahres auch wegen der plattformeigenen KI Grok, mit der Nutzer sexualisierte Deepfakes erstellen konnten, auch von Minderjährigen. Parallel zur Razzia hat die Staatsanwaltschaft den X-Eigentümer Elon Musk und die ehemalige Geschäftsführerin Linda Yaccarino vorgeladen, um über die Vorwürfe auszusagen. Die Teilnahme an der Vernehmung ist freiwillig.

Mit den Ermittlungen wolle man sicherstellen, dass die Plattform X sich an französische Gesetze halte, so die Staatsanwaltschaft weiter. Sie informierte über die Maßnahmen unter anderem über ihren eigenen X-Account, kündigte dort aber auch an, die Plattform künftig nicht mehr zu nutzen.

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