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Fotografien von Herlinde Koelbl im Leipziger Grassi Museum

Das Leipziger Grassi Museum für Angewandte Kunst widmet der Fotografin Herlinde Koelbl eine Ausstellung. Unter dem Titel „Metamorphosen“ werde dort ein neuer Werkzyklus der 84-jährigen Künstlerin präsentiert, teilte das Museum am Dienstag mit. Koelbls fotografisches Interesse gelte dabei erstmals der Natur und der blühenden Pflanzenwelt. In der Ausstellung mit Soundinstallation werden rund 160 Fotoarbeiten und zwei meditative Videoproduktionen gezeigt. Sie wird am Mittwochabend eröffnet und ist bis zum 1. April zu sehen.

Herlinde Koelbl gehöre zu den großen deutschen Fotokünstlerinnen der
Gegenwart, betonte das Museum. Der Öffentlichkeit sei sie vor allem durch ihre fotografischen Langzeitprojekte wie „Spuren der Macht. Die Verwandlung des Menschen
durch das Amt“ (1991-1998) und „Das deutsche Wohnzimmer“ (1980) bekannt.

In ihrem neuen Werkzyklus setze sie sich mit dem Kreislauf aus Entstehen, Werden und Vergehen auseinander und erschaffe damit „unglaubliche Formen, Farben und Strukturen“, hieß es. In den farbenprächtigen, in den vergangenen acht Jahren entstandenen
Bildern würden Gegenwart und Vergangenheit miteinander verwoben.