Fonds zum Schutz von Regenwäldern

Der Schutz der Wälder ist eines der wichtigsten Anliegen der 30. Weltklimakonferenz (COP 30). Bereits wenige Tage vor dem offiziellen Auftakt hatte der Gastgeber Brasilien einen Fonds zum Schutz von Regenwäldern vorgestellt. Mehr als eine Milliarde Hektar Regenwald in über 70 Ländern sollen durch die sogenannte Tropical Forest Forever Facility (TFFF) erhalten werden.

Bei der Vorstellung vor zwei Wochen kamen mehr als 5,5 Milliarden US-Dollar zusammen. Norwegen hat über die nächsten zehn Jahre eine Summe von drei Milliarden Dollar in Aussicht gestellt. Brasilien und Indonesien beteiligen sich mit jeweils einer Milliarde Dollar. Aus Deutschland soll über die nächsten zehn Jahre eine Milliarde Euro fließen, wie am Mittwochabend bekannt wurde. Bereits Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte bei einem Treffen von Staats- und Regierungschefs in Belém Unterstützung zugesagt, aber zunächst keine Summe genannt.

Der Fonds soll 25 Milliarden Dollar von öffentlichen Gebern oder Stiftungen und weitere 100 Milliarden Dollar von privaten Investoren einwerben. Die Gesamtsumme wird angelegt. Mit einem Teil der erwirtschafteten Erträge sollen Länder, die ihre Regenwälder erhalten, belohnt werden. Im Raum stehen vier Dollar für jeden Hektar Regenwald, der erhalten wird.

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