Förderprogramm für mehr Start-ups von Frauen

Das Institut für Entrepreneurship und Innovation der Universität Bayreuth unterstützt zehn Stipendiatinnen bei ihren Gründungsvorhaben. Möglich ist dies durch das neue Förderprogramm „EXIST Women“ des Bundeswirtschaftsministeriums, das die Zahl der Gründerinnen in der Start-up-Szene erhöhen soll, teilte die Universität am Dienstag mit. Frauen seien dort seit Jahrzehnten stark unterrepräsentiert, nur etwa 20 Prozent der Gründungen gingen auf Frauen zurück. Dies hänge mit der schwierigen Vereinbarkeit von Familie und Start-up-Leben zusammen, aber auch mit dem Fehlen von Vorbildern bis hin zu einer statistisch nachweisbaren Benachteiligung bei der Finanzierung.

„Obwohl Frauen fast die gleiche Gründungsintention aufweisen wie Männer, gibt es immer noch deutlich weniger Gründerinnen“, sagte Rodrigo Isidor, Inhaber des Lehrstuhls für Human Resource Management und Intrapreneurship in Bayreuth laut Mitteilung. „Um Frauen zu ermutigen, in die Selbstständigkeit zu gehen, müssen daher mehr Anreize geschaffen werden.“ Das Förderprogramm des Bundes beinhalte eine einjährige Förderung, bei der die Stipendiatinnen Zugang zu Netzwerkevents erhalten, intensive und individuelle Betreuung durch die Gründungsberatung der Universität sowie namhafte Mentorinnen und eine dreimonatige Förderungssumme in Höhe von bis zu 9.500 Euro bekommen. Von Social Entrepreneurship bis Game Design seien die eingereichten Gründungsideen bunt gemischt. (00/4055/12.12.2023)

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