Flensburg. In Schleswig-Holstein hat in Folge von Corona-Pandemie und Energiekrise das Diako Flensburg einen Insolvenzantrag gestellt. Das zuständige Amtsgericht Flensburg hat dem Antrag bereits stattgegeben, wie die Klinik mitteilte. „Das ist nicht das Ende unseres Krankenhauses, sondern ein wichtiger Schritt in eine sichere Zukunft“, sagte Klinikgeschäftsführer Ingo Tüchsen. Der Betrieb in dem 400-Betten-Krankenhaus laufe „in vollem Umfang“ weiter, die Patientenversorgung und auch die Gehälter der Mitarbeitenden seien gesichert.
Wie alle Krankenhäuser in Deutschland stehe man vor großen wirtschaftlichen Herausforderungen und habe bereits frühzeitig Restrukturierungsmaßnahmen in die Wege geleitet. Doch die noch immer andauernden Folgen der Corona-Pandemie, Inflation und die explodierenden Energiekosten hätten dazu geführt, dass die Effekte nicht ausreichend seien. Tüchsen: „Das hat uns in eine wirtschaftliche Schieflage gebracht, die die Einleitung des Sanierungsverfahrens in Eigenverwaltung erforderlich machte.“

