Das Filmfestival Max Ophüls Preis sucht wieder Saarbrückerinnen und Saarbrücker, die Filmschaffenden einen Schlafplatz anbieten können. „In Zeiten, die sowohl für Filmschaffende als auch für das Filmfestival finanziell herausfordernd sind, sind wir besonders auf die Unterstützung und Gastfreundschaft der Saarbrückerinnen und Saarbrücker angewiesen“, erklärte die künstlerische Leiterin Svenja Böttger am Mittwoch in Saarbrücken. Das könne ein Platz auf der Couch in der WG oder ein freies Gästezimmer sein. „Wenn wir alle ein wenig zusammenrücken, können wir gemeinsam 200 Schlafplätze schaffen - und damit Großes möglich machen“, betonte sie.
Die Aktion „Betten für Filmschaffende“ findet den Angaben zufolge zum nunmehr 20. Mal statt. Während der Festivalausgabe vom 19. bis 25. Januar könnten so Filmschaffende der Wettbewerbe Mittellanger Film und Kurzfilm sowie den kurzen Formaten der Nebenreihen einen Schlafplatz finden, hieß es. Gastgeberinnen und Gastgeber erlebten „inspirierende Begegnungen mit Filmschaffenden, erhalten spannende Einblicke hinter die Kulissen und tragen mit ihrem Engagement aktiv zum Erfolg des Festivals bei“. Wer einen Schlafplatz anbiete, erhalte als kleines Dankeschön entweder zwei Gutscheine für einen Kinobesuch oder einen Lolas Bistro-Pass oder Tickets für die Filmparty am 24. Januar.
Das Filmfestival Max Ophüls Preis ist eines der größten und wichtigsten Foren für deutschsprachige Nachwuchsfilmschaffende. Es ist nach dem in Saarbrücken geborenen Filmregisseur Max Ophüls (1902-1957) benannt. In diesem Jahr gewann der Spielfilm „Ungeduld des Herzens“ von Regisseur Lauro Cress den mit 36.000 Euro dotierten Hauptpreis. Insgesamt werden 19 Preise mit einem Gesamtwert von 128.500 Euro vergeben.