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Familienverband: 4.000 Euro für jedes Neugeborene richtig

Der Verband kinderreicher Familien begrüßt den Vorschlag, jedem Neugeborenen 4.000 Euro Startkapital bereitzustellen. Eine clevere Anlage könnte dem Börsenchef Stephan Leithner daraus eine erhebliche Altersvorsorge machen.

Der Verband kinderreicher Familien Deutschland fände es richtig, jedem neugeborenen Kind in Deutschland vom Staat ein Startkapital von 4.000 Euro zur Verfügung zu stellen. Das teilte der Verein am Dienstag in Mönchengladbach mit. Damit begrüßt er den Vorschlag von Börsenchef Stephan Leithner, den dieser in der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” (Dienstag) vorgetragen hatte.

“Der Vorschlag ist innovativ, finanziell realistisch und vor allem langfristig gedacht”, so die Vorsitzende des Vereins kinderreicher Familien, Elisabeth Müller. “Wenn durch kluge Anlageentscheidungen aus 4.000 Euro ein solides Pensionskapital entstehen kann, dann müssen wir diese Idee ernst nehmen.” Börsenchef Leithner hatte berechnet, dass im Laufe eines Arbeitslebens mit sieben Prozent Verzinsung aus 4.000 Euro knapp über 370.000 Pensionskapital werden könnten.

Der überkonfessionelle Verband kinderreicher Familien Deutschland e.V. ist 2011 aus der Initiative einzelner kinderreicher Familien entstanden. Er versteht sich als Netzwerk von und für Familien mit drei Kindern und mehr, die sich untereinander unterstützen und die Öffentlichkeit für ihre Anliegen erreichen wollen.