Er gewann sieben Oscars und zahlreiche weitere Preise: "Everything Everywhere All at Once" ist ein hyperaktives Science-Fiction-Puzzle um eine Waschsalonbetreiberin, die sich im Zentrum eines Multiversums wiederfindet.
In Zusammenarbeit mit filmdienst.de und der Katholischen Filmkommission gibt die KNA Tipps zu besonderen TV-Filmen:
Die chinesisch-stämmige Waschsalonbesitzerin Evelyn Wang (Michelle Yeoh) schlägt sich mit unzufriedenen Kunden, einem großen Essen für das chinesische Neujahrsfest und einem Streit mit dem Finanzamt herum.
Urplötzlich findet sie sich jedoch in einem weit gewaltigeren Chaos wieder, bei dem sie parallele Welten, andere Ichs und ihre Tochter Joy (Stephanie Hsu), die angesichts des Multiversums am Sinn des Lebens verzweifelt und einen düsteren Pfad eingeschlagen hat, an ihre Grenzen bringen. Zum Glück hat sie ihren zurückhaltenden Mann Waymond (Ke Huy Quan) an ihrer Seite, der völlig ungeahnte Fähigkeiten offenbart.
Das perfekt inszenierte, hyperaktive Film-Puzzle von Dan Kwan und Daniel Scheinert spielt mit der Idee eines Multiversums, wobei der permanente Wechsel der Szenerie für ein minutiös geplantes, urkomisches Durcheinander sorgt. Dabei sorgen das Ringen mit der Absurdität des Daseins und eine warmherzige Familiengeschichte für den emotionalen Kern eines außergewöhnlichen Films, der für das Jahr 2022 mehrere hundert US-Preise abstaubte, darunter allein sieben "Oscars"