Erzbistum Paderborn präsentiert Mahnmal gegen Missbrauch

Ein Mahnmal im Paderborner Dom zur Mahnung und Erinnerung an Betroffene von sexualisierter Gewalt in der Kirche wird morgen (Montag) öffentlich vorgestellt. Herzstück des Mahnmals des Münchner Künstlers Christoph Brech ist ein Tisch, der dem Memory-Spiel nachempfunden ist. Unter drehbaren Feldern finden sich Paare von Texten und Bildern, die Betroffene als persönliche Zeugnisse eingebracht haben. Das Mahnmal hat den Namen „memory - Aufdecken + Erinnern“.

Der Künstler Brech hat das Mahnmal in Abstimmung mit dem Erzbistum, dem Metropolitankapitel und der Unabhängigen Betroffenenvertretung geschaffen. Diese wollen mit dem Mahnmal gemeinsam ein Zeichen setzen gegen sexualisierte Gewalt, gegen Schweigen und Vertuschen sowie für eine Kultur des Zuhörens und der Verantwortung.

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