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Erstberatung für Opfer von Diskriminierung in Göttingen

Für von Diskriminierung betroffene Menschen stehen in der Stadt und im Landkreis Göttingen ab sofort Erstberatungsstellen bereit. Die Anlaufstellen böten eine vertrauliche und kostenlose Beratung, teilten die Behörden am Donnerstag mit. Das Angebot gelte unabhängig davon, ob es um ethnische Herkunft, Geschlecht, eine Behinderung oder chronische Erkrankung, Religion, Weltanschauung, Alter, sexuelle Identität, Aussehen oder andere Merkmale gehe.

Die Beratungsstellen seien in bereits bestehenden Einrichtungen wie Familienzentren, Migrationszentren und weiteren sozialen Anlaufstellen integriert und unterstützten Betroffene dabei, die passende Hilfe zu finden. Diskriminierung könne überall passiere, hieß es weiter – ob am Arbeitsplatz, in der Schule, bei der Wohnungssuche, auf Ämtern oder in Geschäften. Sie ist allerdings gesetzlich verboten und kann gemeldet werden.