Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz beteiligt sich an der laufenden Sanierung der Dorfkirche Klings in Kaltennordheim. Zimmerarbeiten und Holzschutz sollen mit insgesamt 20.000 Euro aus dem Dorfkirchenfonds unterstützt werden, teilte ein Stiftungssprecher am Donnerstag in Bonn mit.
Die Kirche im Landkreis Schmalkalden-Meiningen wurde laut der Stiftung 1879 im romanischen Stil errichtet, nachdem zwei Vorgängerbauten bei Bränden zerstört worden waren. Im Inneren finden sich zahlreiche Holzarbeiten aus unterschiedlichen Epochen, darunter Figuren der Apostel Paulus und Petrus. Die Kirche ist nach Angaben der Vorsitzenden des Gemeindekirchenrats, Annette Günther, ein sozialer Treffpunkt für alle Generationen im Ort. Seit Jahrzehnten engagierten sich die Menschen finanziell und mit handwerklichem Können für ihr Gotteshaus.
Das denkmalgeschützte Bauwerk ist nach Angaben der evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde nahezu vollständig saniert, nur das Dach des Turms müsse noch instand gesetzt werden. Geplant ist, die Schieferdeckung des Turmdaches abzutragen und den Dachstuhl zu sichern. Bereits jetzt seien Schäden sichtbar, doch das Ausmaß der notwendigen Arbeiten könne erst nach der Öffnung des Daches abgeschätzt werden, hieß es. Für die Maßnahmen seien derzeit Gesamtkosten von rund 214.000 Euro veranschlagt.
Erst vor wenigen Tagen war das Gotteshaus als „Kirche des Monats Januar“ der Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler in Deutschland (KiBa-Stiftung) ausgezeichnet worden. Damit verbunden war ein Sanierungszuschuss von 15.000 Euro.