Für den Wiederaufbau der historischen Bornplatzsynagoge in Hamburg steht der Siegerentwurf fest. Die Architektenbüros Schulz und Schulz (Leipzig), Haberland und die POLA Landschaftsarchitekten (beide Berlin) haben den von der Jüdischen Gemeinde in Hamburg ausgerichteten Architektenwettbewerb gewonnen. Eine 27-köpfige Jury habe das Planungsteam mit seinem Entwurf einstimmig zum Sieger des Wettbewerbs gekürt, informierte die Stiftung Bornplatzsynagoge. „Der Wiederaufbau der Bornplatzsynagoge ist ein wichtiges Projekt zur Stärkung des jüdischen Lebens in Hamburg“, sagte Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD).
Die ehemalige Synagoge am Bornplatz zählte zu den größten Synagogen Deutschlands. Sie war mehr als 30 Jahre religiöses, kulturelles und gesellschaftliches Zentrum der Jüdischen Gemeinde in Hamburg. Nach der Schändung und Plünderung im November 1938 wurde die Synagoge von Nationalsozialisten abgerissen.
