Elf weitere Stolpersteine für verfolgte Juden verlegt

Güstrow
Elf weitere Stolpersteine für verfolgte Juden verlegt
Stolpersteine erinnern an Verfolgte
Daniel Peter / epd
Güstrow. Zur Erinnerung an elf Jüdinnen und Juden, die in der NS-Zeit verfolgt wurden, sind in Güstrow im Landkreis Rostock weitere Stolpersteine verlegt worden. Die kleinen, quadratischen Messingtafeln seien vor zwei Häusern in der Domstraße und einem Haus in der Hansenstraße in den Gehweg eingelassen worden, wie die Initiative Jüdisches Gedenken in Güstrow mitteilt. Am 10. Juli 1942 waren 18 jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger Güstrows in Konzentrationslager deportiert worden. Dieses Datum solle „uns immer wieder daran erinnern“, zu welchen menschenverachtenden Gräueltaten die Nationalsozialisten fähig waren, hieß es. Menschen seien gedemütigt, diskriminiert, verschleppt und ermordet worden. Die Initiative wolle dieses Datum nutzen, „um zu mahnen, dass solche Dinge nie wieder passieren dürfen“. (epd)
Timo.TeggatzT
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Timo.Teggatz

Schrieb schon als Schüler für die Lokalzeitung über Kaninchenzüchter und mehr, während des Politik-Studiums in Kiel als rasender Sportreporter im Einsatz. Volontariat beim Schleswig-Holsteinischen-Zeitungsverlag, danach acht Jahre als Redakteur für eine Touristikzeitschrift in der Weltgeschichte unterwegs. Seit Juli 2014 bei der Evangelischen Zeitung – seit dem Start von evangelische-zeitung.de für online zuständig.

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