Eine App setzt sich mit dem Tod auseinander

"Der letzte Tag"
Eine App setzt sich mit dem Tod auseinander
Ihre eigene Endlichkeit lernten die Teilnehmenden besser kennen - Rebekka D. / Pixabay
Hamburg. Zur Hamburger Hospizwoche, die am Sonnabend, 9. Oktober, startet, hat die Körber-Stiftung eine App entwickelt, die zur Auseinandersetzung mit dem Tod anregen soll. Mit der Web-App „Der letzte Tag“ ließen sich Wünsche und Gedanken zur eigenen Endlichkeit festhalten, teilt die Körber-Stiftung mit. Nutzer würden über Fragen aufgerufen, ihren letzten Tag zu gestalten, etwa „Was wäre Deine letzte Mahlzeit, wenn heute Dein letzter Tag wäre, und welches Lied würdest Du zum Schluss hören?“ Im Rahmen der Hospizwoche stellt sich auch die Koordinierungsstelle Hospiz und Palliativarbeit Hamburg vor. Am Dienstag, 12. Oktober, werde Leiterin Ina Voigt von 13 bis 16 Uhr mit einem Infostand in der Bücherhalle Altona für Fragen zur Verfügung stehen, teilte die Koordinierungsstelle mit.

Digital und in Präsenz

Die Hamburger Hospizwoche dauert bis zum 17. Oktober und will Bürger mit digitalen und Präsenz-Veranstaltungen im gesamten Stadtgebiet über Versorgungsmöglichkeiten am Lebensende informieren. (epd)
Timo.TeggatzT
Ein Beitrag von:

Timo.Teggatz

Schrieb schon als Schüler für die Lokalzeitung über Kaninchenzüchter und mehr, während des Politik-Studiums in Kiel als rasender Sportreporter im Einsatz. Volontariat beim Schleswig-Holsteinischen-Zeitungsverlag, danach acht Jahre als Redakteur für eine Touristikzeitschrift in der Weltgeschichte unterwegs. Seit Juli 2014 bei der Evangelischen Zeitung – seit dem Start von evangelische-zeitung.de für online zuständig.

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