DRK fordert bessere Finanzierung von Freiwilligendiensten

Das DRK fordert mehr Geld für Freiwilligendienste. Zu oft scheitern junge Menschen am geringen Taschengeld. Reformpläne begrüßt der Verband.
DRK fordert bessere Finanzierung von Freiwilligendiensten
Das Deutsche Rote Kreuz fordert mehr Geld für Freiwilligendienste. Zu oft scheitern junge Menschen am geringen Taschengeld
epd-bild / Kristina Schaefer

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) mahnt mit Blick auf die Pläne der Bundesregierung für einen Umbau der Freiwilligendienste eine bessere Finanzierung an. „Derzeit scheitert das Absolvieren eines Freiwilligendienstes noch häufig am zu geringen Taschengeld, so dass sich viele junge Menschen einen Freiwilligendienst nicht leisten können“, sagte die stellvertretende Leiterin des Bereichs Jugend und Wohlfahrtspflege beim DRK, Nadja Saborowski, der Rheinischen Post in Düsseldorf. Für Träger wie das DRK sei es aber „wichtig, dass es endlich eine ausreichende und überjährige Finanzierung gibt, um Stabilität und Verlässlichkeit auch für die Angestellten und die Einrichtungen zu schaffen“.

Freiwilligendienste: Saborowski begrüßt neuen Gesetzentwurf

Zugleich begrüßte Saborowski die Ankündigung von Bundesbildungs- und -familienministerin Karin Prien (CDU), noch in diesem Jahr einen Gesetzentwurf vorzulegen, der unter anderem die Freiwilligendienste besser koordinieren und stärken soll. „Eine starke zivile Entsprechung zum Wehrdienst ist dringend erforderlich, um das gesellschaftliche Engagement zu erhöhen und die Gesellschaft krisenfester zu machen“, betonte sie.

 

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4. Feb 2026
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