Dönhoff-Preis für Rotes Kreuz und Verein “EinDollarBrille”

Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) und die gemeinnützige Organisation „EinDollarBrille“ sind mit den Marion-Dönhoff-Preis ausgezeichnet worden. Die mit jeweils 20.000 Euro dotierten Preise sind am Sonntag im Deutschen Schauspielhaus überreicht worden, wie die Zeit-Verlagsgruppe mitteilte. Bereits zum 23. Mal haben die „Zeit“, die „Zeit“-Stiftung Bucerius und die Marion-Dönhoff-Stiftung den Preis für internationale Verständigung und Versöhnung verliehen.

Das IKRK erhält die Auszeichnung für seine Verdienste als „Wächter über das humanitäre Völkerrecht“, hieß es. Das Völkerrecht werde in den heutigen Kriegen mit Füßen getreten, sagte Laudatorin Serap Güler, Staatsministerin im Auswärtigen Amt. „Die Verteidigung des humanitären Völkerrechts ist eine der großen Aufgaben unserer Zeit. Und keine Institution war so zentral für die Entwicklung des humanitären Völkerrechts wie der diesjährige Preisträger.“

Der Verein „EinDollarBrille“ ermöglicht unter anderem in Kenia, Brasilien oder Indien den bezahlbaren Zugang zu Sehhilfen. Laudator Eckart von Hirschhausen, Arzt und Wissenschaftsjournalist, würdigte das Engagement des Gründers Martin Aufmuth, das zeigt, was ein einzelner Mensch Gutes bewirken kann.

Die Auszeichnung erinnert an die frühere Chefredakteurin und Herausgeberin der „Zeit“, Marion Dönhoff (1909-2002).

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