Diakonie begrüßt Lockerungen zur Prostitution

Corona-Pandemie
Diakonie begrüßt Lockerungen zur Prostitution
Prostituierte wünschen sich einen respektvolleren Umgang - auch durch Polizei und Behörden
epd-Bild / Heike Lyding

Hamburg. Die Hamburger Diakonie hat die Entscheidung des Senats begrüßt, die Einschränkungen im Bereich der Prostitution schrittweise zu lockern. Die ab dem 15. September geplante Zulassung von Prostitution unter Auflagen schaffe entsprechende Rahmenbedingungen, um das Infektionsrisiko für Prostituierte zu minimieren, teilt die Diakonie mit.

"Das bisherige Verbot hat nach unserer Beobachtung zur Folge, dass Prostitution im Verborgenen stattfindet", so Korinna Heimann, Fachbereichsleiterin für Frauensozialarbeit. Die Frauen seien dadurch zunehmend der Gefahr ausgesetzt, Opfer von Gewalt zu werden. Viele Frauen seien zudem durch die Schließung der Bordelle und das Prostitutionsverbot in finanzielle Not geraten. (epd)

Timo TeggatzT
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Timo Teggatz

Seit Juli 2014 bei der Evangelischen Zeitung – und seit dem Start von evangelische-zeitung.de für online zuständig. War vorher acht Jahre lang als Redakteur einer Touristikzeitschrift in der Weltgeschichte unterwegs. Volontariat beim Schleswig-Holsteinischen-Zeitungsverlag.

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