Artikel teilen:

Diakon erhält Preis für plattdeutsche Basisarbeit

HERFORD – Mit dem diesjährigen Gertrud-Wendt-Preis für plattdeutsche Basisarbeit ist Diakon i.R. Ewald Kröger aus Hüllhorst-Schnathorst ausgezeichnet worden. Kröger erhielt den Preis für seine vielfältigen Bemühungen um den Erhalt des Plattdeutschen. Er ist seit Langem im westfälischen Arbeitskreis „Plattdütsk in de Kerken“ engagiert. Dabei hat er unter anderem zwei Bildbände in plattdeutscher Sprache herausgegeben: das Weihnachtsbuch „Dat graute Geschenk“ und den Band „Glöiben – Denken – Maken“ mit Anregungen zu einer Entdeckungsreise durch den christlichen Glauben. Überreicht wurde der Preis im Rahmen der jüngsten Sitzung des Arbeitskreises im Kreiskirchenamt Herford durch die Loccumer Pfarrerin Imke Schwarz, Beauftragte für plattdeutsche Verkündigung in der Hannoverschen Landeskirche.
In seiner Laudatio lobte der Soltauer Pfarrer Heinrich Kröger besonders die Kreativität seines Namensvetters. Ewald Kröger, so sagte er, könne „was auf die Beine stellen und zum Leben bringen, was es vorher noch nicht gab“ und habe mit seiner Art, Gottes Wort auszulegen und zu predigen, die Bibel aktuell gemacht. Mit der Preisverleihung, so Heinrich Kröger, seien aber im Sinne eines „Pars pro Toto“ (ein Teil für das Ganze) auch die anderen Mitglieder der Leitung des westfälischen Arbeitskreises „Plattdütsk in de Kerken“ mitgemeint.
Der Gertrud-Wendt-Preis geht zurück auf die inzwischen 94-jährige plattdeutsche Schriftstellerin Gertrud Wendt aus Hamburg. UK