Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat geplante Haushaltskürzungen für Arbeitsvermittlung kritisiert. „Kürzungen bei Jobcentern sind inakzeptabel und führen am Ziel der aktiven Arbeitsmarktpolitik vorbei“, sagte DGB-Vorstandsmitglied Anja Piel der Neuen Osnabrücker Zeitung. Andernfalls müssten Jobcenter Förderangebote deutlich herunterfahren oder sogar streichen.
Im Etat des Bundesarbeitsministeriums für 2024 sind demnach Kürzungen bei Eingliederungsleistungen und Verwaltungskosten der Jobcenter von 700 Millionen Euro gegenüber 2023 vorgesehen.