Wanderverband will Diversität im Ehrenamt

Menschen mit Migrationshintergrund sollen stärker als Ehrenamtliche in Wandervereine integriert werden. Der Deutsche Wanderverband startet dazu ein bundesweites Projekt.
Wanderverband will Diversität im Ehrenamt
Der Deutsche Wanderverband (DWV) will Menschen mit Migrationsbiografie stärker für ein Engagement in Wandervereinen gewinnen
Imago / Rainer Weisflog

Der Deutsche Wanderverband (DWV) will Menschen mit Migrationsbiografie stärker für ein Engagement in Wandervereinen gewinnen. Das Projekt „Brückenwege“ richte sich vor allem an ehrenamtlich Aktive in den Mitgliedsorganisationen des Verbandes, teilte der DWV in Kassel mit.

Der Verband biete bis Februar 2027 ein bundesweites Sensibilisierungs-, Trainings- und Vernetzungsprogramm für Wandervereine an. Bislang sei die Bevölkerungsgruppe von Menschen mit Migrationshintergrund im Wanderwesen kaum vertreten. Viele Vereine seien in ländlichen Regionen verankert und verfügten nur begrenzt über Erfahrung mit mehrsprachigen Angeboten oder diversitätssensibler Kommunikation.

Wanderverband: Neue Zielgruppen ansprechen

Das Projekt „Brückenwege – Verbindungen zwischen Kulturen schaffen und Teilhabe ermöglichen“ vermittele rund 200 Ehrenamtlichen Wissen und praktische Werkzeuge, um neue Zielgruppen anzusprechen und Kooperationen mit migrantischen Organisationen aufzubauen.

Projektleiterin Anne-Christine Elsner erklärte: „Mit dem Projekt wollen wir Engagierte darin stärken, kulturelle Vielfalt als Chance zu begreifen und neue Wege zu mehr Teilhabe im Ehrenamt zu eröffnen.“

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