Denkmaltag: Rollstuhlfahrer können auf Ulmer Münsterturm

Hoch hinaus können Rollstuhlfahrer am Tag des offenen Denkmals am Sonntag (14. September) in Ulm. Die Münsterbauhütte bietet 32 Menschen, die auf den Rollstuhl angewiesen sind, einen weiten Blick vom Münsterturm auf die Stadt und das Umland. Mit dem Bauaufzug außen am Münsterturm gelangen sie auf die Besucherplattform in 70 Metern Höhe, wie die Stadt Ulm in den Angeboten zum Denkmaltag auflistet.

Auf dem Gerüst, das wegen Sanierungsarbeiten am Münster angebracht ist, können die Rollstuhlfahrer sogar das Bauwerk umrunden und in alle Richtungen schauen. Nötig ist eine Voranmeldung beim Diakonieverband Ulm/Alb-Donau (Telefon: 0731/1538-521). Mit Elektrorollstühlen ist diese Aktion jedoch nicht möglich, weil sie nicht im Bauaufzug befördert werden können. Für die Teilnahme an den Führungen im Innenraum des Münsters, die auch für Rollstuhlfahrer geeignet sind, sind keine Tickets erforderlich.

Der bundesweite Tag des offenen Denkmals wird seit 1993 von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz organisiert. Er hat in diesem Jahr das Motto „Wert-voll: unbezahlbar oder unersetzlich“. (2219/08.09.2025)

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