Deichtorhallen zeigen Ausstellung über Heimat

In the Heart of Another Country
Deichtorhallen zeigen Ausstellung über Heimat
Die Deichtorhallen zeigen die Ausstellung "In the Heart of Another Country" - Wikimedia Commons
Hamburg. Mit knapp 150 Werken aus der internationalen Sammlung der Sharjah Art Foundation präsentiert eine Ausstellung ab Freitag, 28. Oktober, in der Halle für aktuelle Kunst der Deichtorhallen Hamburg die Arbeit von mehr als 60 Künstlerinnen und Künstlern aller Kunstrichtungen. Die Ausstellung „In the Heart of Another Country“ erkunde den Heimatbegriff als Gefühl der Sehnsucht, Zugehörigkeit und Entwurzelung, teilt der Veranstalter mit. Die Exponate reichten von frisch restaurierten Installationen bis zu aktuellen Neuerwerbungen, die verbunden seien durch ein gemeinsames Narrativ der Zugehörigkeit, hieß es. Die Präsentation wird bis 12. März 2023 zu sehen sein. Auf ihren Migrationsrouten hätten die Künstlerinnen und Künstler Süd- und Westasien, Afrika und die Karibik durchquert. Die meisten von ihnen lebten heute über die ganze Welt verstreut und weit von den Orten entfernt, an denen sie geboren wurden. „In the Heart of Another Country“ steht laut Veranstalter für das Ziel der Kunststiftung mit Sitz in Sharjah (Vereinigte Arabische Emirate), mit ihrer Sammlung Kunst zu zeigen, die Ost-Ost- und Süd-Süd-Bündnisse postuliert und an einem Schnittpunkt zusammenführt.

Veranstaltet von der Sharjah Art Foundation

„In the Heart of Another Country“ wird veranstaltet von den Deichtorhallen und der Sharjah Art Foundation. Kurator ist Omar Kholeif, Leiter der Sammlung und Chefkurator der Sharjah Art Foundation. (epd)
Timo.TeggatzT
Ein Beitrag von:

Timo.Teggatz

Schrieb schon als Schüler für die Lokalzeitung über Kaninchenzüchter und mehr, während des Politik-Studiums in Kiel als rasender Sportreporter im Einsatz. Volontariat beim Schleswig-Holsteinischen-Zeitungsverlag, danach acht Jahre als Redakteur für eine Touristikzeitschrift in der Weltgeschichte unterwegs. Seit Juli 2014 bei der Evangelischen Zeitung – seit dem Start von evangelische-zeitung.de für online zuständig.

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