Der Kunstpalast Düsseldorf lädt mit der Ausstellung „Das fünfte Element“ dazu ein, Zusammenhänge auf der Erde durch Kunst neu zu entdecken. Von Mittwoch bis 22. März 2026 werden rund 70 Werke von Künstlerinnen des 20. und 21. Jahrhunderts aus der Sammlung Kemp gezeigt, wie das Museum am Dienstag ankündigte. Ungewöhnliche Materialien, physikalische Prozesse und experimentelle Techniken würden verdeutlichen, wie die Elemente ihren Platz in der Kunst gefunden haben. Zu sehen sind Gemälde, Skulpturen, Papierarbeiten und Installationen.
„Das fünfte Element steht sinnbildlich für das Verbindende und Visionäre in der Auseinandersetzung mit den Geheimnissen der Welt“, erklärte das Museum. Neben den Grundbausteinen der Natur – Erde, Feuer, Wasser und Luft – gehe es auch um diese übergeordnete Dimension. Der Fokus der Schau liege auf der Wechselwirkung zwischen Natur, Kunst und Wissenschaft. Vertreten sind Künstlerinnen und Künstler wie Hede Bühl, Heinz Mack, Otto Piene und David Rabinowitch.
Kuratiert wird die Ausstellung von Therés Lubinetzki, wissenschaftlicher Mitarbeiterin der Sammlung Kemp am Kunstpalast. Der Düsseldorfer Steuerberater Willi Kemp (1927-2020) hatte 2011 rund 3.000 Werke unter anderem der Farbfeldmalerei, des Informel und anderer abstrakter Richtungen zusammengetragen und dem Kunstpalast vererbt.