Schon die Proben des Stücks zur Reichspogromnacht gingen Friedemann Neuhaus unter die Haut. „Es gibt einige Szenen, die mich tief berührt haben“, sagt der Osnabrücker Geschichtslehrer. So sage ein arabischstämmiger Junge: Ich bin ein Mensch. „Das hat mich tief getroffen.“
„Wer bin ich? Wer darf ich sein?“ heißt das mehrere Szenen umfassende Stück über Identität, Ausgrenzung und Verantwortung, das die Schüler des Osnabrücker Ratsgymnasiums selbst geschrieben haben und im Rahmen einer zentralen Gedenkfeier der Stadt Osnabrück zur Reichsprogromnacht in der Aula des Schlosses aufführen werden. Im Anschluss ist ein Gedenkgang mit einem Transparent mit der Aufschrift „Ich bin ein Mensch“ zum Mahnmal Alte Synagoge geplant.

