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Christliche Jugendverbände starten Kampagne zur Kommunalwahl

Die Evangelische Jugend in Bayern (EJB) und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) Bayern wollen junge Menschen motivieren, im März 2026 bei der Kommunalwahl ihr Kreuzchen zu machen. „Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit. Sie lebt davon, dass Menschen sich immer wieder bewusst für sie entscheiden“, sagten die beiden Vorsitzenden der Jugendverbände, Malte Scholz (EJB) und Florian Hörlein (BDKJ). Die Kommunalwahl biete eine tolle Chance zu erleben, wie das Wahrnehmen des Wahlrechts einen Unterschied in der eigenen Gemeinde macht.

Das Herzstück der Kampagne „Ein JA(hr) für Demokratie“ ist demnach eine kostenfreie Methodensammlung mit Ideen, Spielen und Handreichungen, die Demokratie greifbar machten. Sie umfasse Veranstaltungen für junge Erwachsene ebenso wie Gruppenstunden oder Planspiele zu politischen Prozessen und gesellschaftlichen Herausforderungen. Auf den Homepages der Verbände finden sich auch Social-Media-Vorlagen und Praxisbeispiele. Wer auf dem Laufenden bleiben möchte, könne den Newsletter abonnieren.

„Jugendverbände sind Orte, an denen junge Menschen Demokratie lernen und leben. Dieses Potenzial wollen wir stärken“, sagten die Verantwortlichen. Die Kampagne richte sich auch an kirchliche Akteure wie Pfarrgemeinderäte, Gruppenleiterinnen und -leiter und Engagierte vor Ort. 2026 stehen Kommunalwahlen und die katholischen Pfarrgemeinderatswahlen an – zwei Gelegenheiten, Demokratie konkret zu fördern, hieß es. EJB und BDKJ laden Gemeinden, Jugendgruppen und kirchliche Einrichtungen ein, das „JA(hr) für Demokratie“ aktiv mitzugestalten. (3638/19.11.2025)