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BW-Stiftung fördert Projekte mit rund 53 Millionen Euro

Die Baden-Württemberg Stiftung stellt im kommenden Jahr über 53 Millionen Euro für Programme in den Bereichen Forschung, Bildung und Kultur bereit. Das hat der Aufsichtsrat der Stiftung laut einer Mitteilung vom Freitag beschlossen. Knapp 50 Millionen Euro gehen demnach in die Programme der Stiftung selbst und 3,3 Millionen Euro in drei Unterstiftungen.

Ein neues Programm soll das kulturelle Erbe des Landes stärker in den Fokus rücken. Dafür sind 10 Millionen Euro vorgesehen. Das Geld soll unter anderem Museen und Archiven helfen, ihre Sammlungen neu zu präsentieren und besonders für junge Menschen zugänglich zu machen. Insgesamt fließen rund 13 Millionen Euro in Kunst- und Kulturprojekte.

Die Stiftung investiert auch in neue Forschungsvorhaben. Jeweils fünf Millionen Euro fließen in die Programme „Erdbeobachtung“ und „Extrazelluläre Vesikel“. Ersteres soll mittels Satelliten und Drohnen Daten zum Klimawandel und zur Artenvielfalt liefern. Das zweite Programm erforscht winzige Zell-Botenstoffe, die für die Früherkennung und Behandlung von Krankheiten wichtig sein können. Weitere 3,5 Millionen Euro sind für die internationale Spitzenforschung eingeplant.

Zudem legt die Stiftung neue Bildungsprogramme auf. Mit 1,5 Millionen Euro wird der Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Unterricht gefördert. Zwei Millionen Euro werden bereitgestellt, um die Ursachen von Schulverweigerung zu untersuchen und Gegenstrategien zu entwickeln.

Die Finanzierung der Projekte gilt als langfristig gesichert. Die Stiftung verfügt nach eigenen Angaben über ein Vermögen von 2,3 Milliarden Euro. (2923/14.11.2025)