Mit der Kabinettausstellung „Weihnachtskrippen aus aller Welt“ präsentiert die ostthüringische Burg Posterstein im Landkreis Altenburg ab Sonntag erstmals Stücke aus einer umfangreichen Schenkung des Wiesbadener Sammlers Artur Petrig. Die neuen Exponate seien im November in Wiesbaden abgeholt, anschließend von Museumsmitarbeiterinnen gesichtet, gereinigt und für die Ausstellung arrangiert worden, teilte das Museum am Mittwoch mit. Gezeigt werden unter anderem große, farbenfrohe Krippenfiguren aus Südamerika, Krippen aus Maisstroh sowie aufwendig gearbeitete Holzarbeiten.
Die Schenkung umfasst laut Museum mehr als 60 Krippen, die die bestehende Sammlung der Burg Posterstein deutlich erweitern. Viele der Stücke seien größer als bisherige Bestände und stammten aus Südamerika, Asien, Afrika und Europa. Die Sammlung Petrig bereichere die hauseigene Präsentation nicht nur thematisch, sondern auch geografisch. Mehrere der neuen Krippen seien sofort ausstellungsfähig gewesen, andere würden in den kommenden Jahren nach und nach restauriert und integriert werden
Der inzwischen hochbetagte Sammler Artur Petrig sammele Weihnachtskrippen seit 1992. Jedes Jahr habe er seine gesamte Sammlung in der eigenen Wohnung aufgebaut und sich über Besuche gefreut.
Burg Posterstein verfügt über eine seit mehr als drei Jahrzehnten gewachsene Weihnachtskrippen-Sammlung mit mehr als 500 Exponaten. Sie entstand durch mehrere Privatschenkungen und eigene Ankäufe. Jedes Jahr präsentiert das Museum eine thematische Auswahl der Bestände.